2026 - Ausstellung Wegberg - JörißenKultur



Nach dem 8. März 2026 haben Sie noch die Möglichkeit bis Ende Mai 2026 die Ausstellung zu besuchen.

Nehmen Sie sich Zeit und erfreuen Sie sich an meinen Arbeiten.

Einen kleinen Vorgeschmack zeigen die Fotos.

„Vergiss das Leben nicht“ – Kunstausstellung im Bestattungshaus Joerißen

Im Bestattungshaus Joerißen in Wegberg wird am Wochenende vom 6. bis 8. März ein besonderer Akzent gesetzt: Von Freitag bis Sonntag präsentiert die Malerin Heidi Goldhammer in der Reihe JoerißenKultur unter dem Titel „Vergiss das Leben nicht“ eine Auswahl ihrer Werke aus 45 Jahren freier Malerei. Der bewusst gewählte Ausstellungsort und der Titel verbinden sich zu einer eindrucksvollen Einladung, innezuhalten – und das Leben neu in den Blick zu nehmen.

Bereits der Rahmen ist ungewöhnlich: Wo sonst Abschied und Erinnerung Raum finden, rückt nun die Kunst in den Mittelpunkt. Gerade im Bestattungshaus erhält der Ausstellungstitel eine doppelte Bedeutung. Goldhammers Bilder verstehen sich als Rückblick auf ihr künstlerisches Schaffen – und zugleich als lebendige Hommage an die Vielfalt und Kostbarkeit des Lebens. „Vergiss das Leben nicht“ ist damit nicht nur Überschrift, sondern Haltung.

 Erstmals zeigt die Künstlerin einen Querschnitt ihres Gesamtwerks. Anders als bei früheren Ausstellungen, bei denen vor allem neue Arbeiten im Fokus standen, vereint diese Präsentation ältere und aktuelle Werke. Zu sehen sind unter anderem märchenhaft leichte Aquarelle aus den Anfängen ihrer Ausbildung ebenso wie spätere Arbeiten, die ihre unverwechselbare Handschrift tragen. Goldhammer bevorzugt Acryl- und Mischtechniken auf Papier und Leinwand.

Ihre künstlerische Ausbildung erhielt Goldhammer bei Annette Santa Maria in Düsseldorf. Ergänzt wurde diese durch Zeichenkurse sowie Studien an der Kunst-Akademie Mönchengladbach. Zahlreiche Malreisen nach Frankreich und Italien prägten darüber hinaus ihre Bildsprache. Natur, Landschaften, Begegnungen und persönliche Eindrücke fließen in ihre Werke ein.

Goldhammer arbeitet intuitiv. „Die Bilder sind der Ausdruck dessen, was ich fühle“, sagt sie über ihren schöpferischen Prozess. Tatsächlich spürt man ihren Arbeiten diese Unmittelbarkeit an. Sie berühren, ohne laut zu sein. Sie laden ein zum Verweilen, zum Dialog – mit der Künstlerin, mit anderen Besuchern und nicht zuletzt mit sich selbst.
Angela Plettscher